
20.01.2010
Senioren haben gut Lachen
Neues Kneipp-Halbjahresprogramm im Bethesda
-cn- Gronau. „Die positiven Aspekte des Älterwerdens“ lautet das Motto des neuen Gemeinschaftsprogramms von Bethesda Seniorenzentrum und Kneipp-Verein Gronau. Wer im Zusammenhang mit dem Alter eher an Unbillen, Gebrechen und Einsamkeit denkt, wird beim Blick in das Veranstaltungsangebot der nunmehr 13 Jahre währenden Kooperation eines Besseren belehrt: „Wir haben einen Schwerpunkt auf das Thema Wellness gelegt“, erläutert Babette Stückrath vom Bethesda Altenheim, „und das nicht nur, weil es in ist, sondern weil wir es im letzten Halbjahr angeboten haben und es sehr gut angekommen ist.“
Naturkosmetik, Massagen, Heilkräuteranwendungen und ganzheitliche Entspannungstechniken gehören ebenso zum Programm wie Rückenschule, Sitztanz und Gedächtnistraining. Und wem das noch nicht positiv genug ist, dürfte spätestens nach dem Besuch der Auftaktveranstaltung gut gelaunt nach Hause gehen.
Die Lachtrainerin Veronica Spogis führt nämlich am Mittwoch (27. Januar) in die Technik des Lach-Yoga ein. „Wie ein Lächeln das Älterwerden verzaubert“ lautet der Titel der einstündigen Veranstaltung, die um 15.30 Uhr im Bethesda beginnt. Dass Lachen gesund ist, ist unbestritten. Aber Lachen als Übung oder gar Therapie? Tatsächlich gilt inzwischen als medizinisch erwiesen: Lachen hilft nicht nur bei Stressabbau und seelischen Problemen es hält die Gefäße geschmeidig, hat positive Auswirkungen auf den Blutfluss und stärkt das Immunsystem. Und: Lachen kann jeder jederzeit, auch wenn ihm vielleicht spontan zunächst nicht danach ist. Wie das geht, zeigt die Münsteranerin Spogis.
Nach der Auftaktveranstaltung geht es im gewohnten wöchentlichen Rhythmus mit bewährten Angeboten wie Sitztanz (Inge Damaske), Sitzgymnastik (Elfriede Bialdiga), Gedächtnistraining (Margot Hoogstoel) und Gutes für den Rücken (Irmgard Helling) und ganheitlicher Entspannung (Birgit Verbunt) weiter. Mechthild Heidenreich bietet wieder Massagen und ein Wellness-Programm.
Zum Abschluss gibt es am Mittwoch (30. Juni) einen Nachmittag mit Heimat- und Volksliedern zum Mitsingen, der nach längerer Pause wieder in Kooperation mit der Musikschule Gronau gestaltet wird.
Alle Veranstaltungen finden jeweils mittwochs ab 15 Uhr 30 in den Räumen des Bethesda-Altenheims statt und sind für alle interessierten Senioren in Gronau und Umgebung zugänglich. Programmhefte mit Details zu den einzelnen Terminen liegen an den bekannten Stellen aus. Der Eintritt ist frei. Information und Kontakt bei Babette Stückrath, Tel. 02562 71 92 190.
Der Flyer "Kneipp-Bethesda-Projekt - Programm Frühjahr Sommer 2009"
31.08.2008
Kneipp-Verein und Bethesda machen „Fit für 100“
Pilotprojekt im Altenheim für Menschen im 4. Lebensalter
-cn- Gronau. Als einziges Altenheim im Kreis Borken nimmt das Gronauer Bethesda-Altenheim gemeinsam mit dem Kneipp-Verein Gronau an einem Pilotprojekt der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) teil. Das in Kooperation mit dem NRW-Gesundheitsministerium, der Landesseniorenvertretung NRW und dem Landessportbund erarbeitete Projekt untersucht und entwickelt Sportangebote für Hochbetagte, also Menschen im Alter von 80 Jahren aufwärts. Ziel des Projektes sind dabei der „Erhalt, beziehungsweise die Wiedererlangung von Muskelkraft, Alltagsfähigkeit und Selbstständigkeit sowie eine Verbesserung der Lebensqualität und des Wohlbefindens“, wie Projektleiter Frank Nieder von der Sporthochschule formuliert.
Anlässlich eines Hospitationsbesuches erläuterte der Diplom-Sportlehrer und Leiter des Instituts für Bewegungs- und Sportgerontologie an der DSHS Zielsetzung und Inhalte des Programms gegenüber der Presse. So geht es unter anderem auch um das Sammeln von Erfahrungen. Nieder: „Bisher gibt es nur wenig gesichertes Wissen zum Sport mit Hochaltrigen.“
Seit Mai 2008 führen die Teilnehmer im Bethesda jeweils zweimal wöchentlich 45 bis 60 Minuten lang Koordinations- und Gleichgewichtsübungen sowie ein Muskelkräftigungsprogramm unter Anleitung von examinierten Altenpflegefachkräften, einer gerontopsychiatrischen Fachkraft und Kneipp-Präventionsübungsleiterin Stefanie Leuders durch, die jeweils an einer Schulung „Fit für 100“ teilgenommen haben. Auch Rollstuhlfahrer können mit alternativ auf sie abgestimmten Übungen teilnehmen.
Für Regionaldirektorin Karin Jöhring von der Vereinigten IKK, die das Projekt unterstützt, ist es nach den ersten Erfahrungen „faszinierend, dass es im Grunde nie einen Zeitpunkt gibt, an dem Prävention aufhört.“ Mit teils erstaunlichen Ergebnissen: „Die Erfahrungen aus der ersten Projektphase haben gezeigt, dass das Kraftniveau vieler Älterer erheblich gesteigert werden kann. Dies führt letztlich auch zu einer größeren Lebensqualität und Lebenszufriedenheit.“ So sei etwa eine Steigerung der Handkraft um 53 Prozent gemessen worden.
„Fit für 100“ gibt es bereits im Rheinland, im Kreis Aachen und an mehreren Standorten in Westfalen, zum Teil mit reinen Demenz-Patientengruppen. Nach einem Jahr Training mit den ersten Gruppen wurde ein Leitfaden erstellt, an dem sich auch das Programm im Bethesda orientiert. Angesprochen seien daneben andere Institutionen als Altenheime, erklärte Nieder. „Bisher gibt es bei Sportvereinen eher Zurückhaltung“, bedauert er. Umso mehr freut ihn das Engagement des Gronauer Kneipp-Vereins und des Bethesda-Altenheims, die in jahrelang erprobter Kooperation die besten Voraussetzungen für ein solches Projekt erarbeitet haben. „Für uns ist das einfach eine soziale Aufgabe“, erläuterte Bernd Ahlers beim Pressegespräch anlässlich des Hospitationsbesuches von Nieder.
Im Bethesda denkt man indes weiter. Neben einer Zertifizierung durch die DSHS streben die Verantwortlichen eine Erweiterung des Angebots an. „Unser Ziel ist es, mit dem Kneipp-Verein und dem sozialen Dienst auch offene Gruppen anzubieten“, sagte dazu Christa Brune. Voraussetzung sei dann, dass ein fester Teilnehmerkreis entsteht, da ein regelmäßiges Training erforderlich ist, um den gewünschten Effekt zu erzielen.
Der Flyer zum Projekt "Fit für 100"
09.Juli 2008
Positives im Alter
-cn- Gronau. Unter dem Titel „Lebensenergie und Lebensfreude“ beginnt am Mittwoch (9.Juli) das neue, offene Herbst-Winter-Programm, mit dem der Kneipp-Verein Gronau und das Bethesda-Altenheim seit nunmehr 12 Jahren interessierte Senioren begeistern. Der Titel des Vortrags von Kneipp-Gesundheitsberaterin Barbara Wiemann, die um 15 Uhr 30 das 19-wöchige Programm eröffnet, macht bereits deutlich, worum es den Veranstaltern in diesem Jahr geht: „Die positiven Aspekte des Älterwerdens“ so das Motto.
Veranstaltern wie Referentin geht es dabei nicht um eine Gesundheitslehre mit erhobenem Zeigefinger. „Zum Wohlfühlen“ findet Wiemann die Ideen von Pfarrer Sebastian Kneipp. Entsprechend will sie in einem lebendigen Vortrag zeigen, wie einfach es ist, mit geringem Aufwand das eigene Wohlfühlen und Gesundsein zu fördern und zu praktizieren.
Mit dem gleichen Ansatz arbeiten die bereits bekannten Übungsleiterinnen, die im Bethesda-Altenheim je eine Gruppe zum „Gemeinsamen Bewegen“ (Elfriede Bialdiga), Sitztanz (Inge Damaschke) und Fitness fürs Gehirn (Margot Hoogstoel) anleiten. Elfriede Bialdiga beginnt am Mittwoch (16. Juli) mit ihrer Gymnastik mit Musik, Keulen, Bällen und Schwungtuch, das vor allem dem häufig im Alter vernachlässigten Muskelaufbau gilt. Inge Damaske lädt ab Mittwoch (30. Juli) zum Sitztanz ein, bei dem zu bekannten Stücken einfache Übungen im Sitzen ausgeführt werden, die ein freudiges Miteinander und Füreinander fördern. Fitness fürs Gehirn nach der Methode von Franziska Stengel startet am Mittwoch (13. August). Hier werden Konzentration, Merkfähigkeit und Wortfindung auf spielerische Weise gefördert und ganz nebenbei der gesamte Stoffwechsel angeregt, was wiederum dem Körper gut tut.
Nach einigen Jahren Pausen ist als Referentin Gundel Heying wieder zum Team gestoßen. Die Sportlehrerin bietet ab Mittwoch (12. November) einen Stuhlkreis mit Bewegungsübungen an. Mechthild Heidenreich lädt am Mittwoch (10. September) zur „Kleinen Teestunde“ und eine Woche später zu „Ideen aus der Kräuterwelt“. Bei ihr wird gebacken, gekocht und genossen, nicht zuletzt inspiriert vom Erlebnisgarten im Bethesda.
Bernd Ahlers vom Kneipp-Verein wird am Mittwoch (8. Oktober) das Kneipp-Konzept erläutern und anhand von praktischen Beispielen begreifbar machen.
Alle Veranstaltungen dauern jeweils eine Stunde, sind kostenlos und offen, das heißt jeder Interessierte ist herzlich willkommen. „Das kann man gar nicht genug betonen“, erklärt Babette Stückrath vom Bethesda-Altenheim. Es gebe erfreulicherweise einige Besucher, die seit Jahren dabei sind und immer wieder gerne das Programm annähmen.
Programme liegen an den bekannten Stellen aus. Info und Kontakt:
Babette Stückrath, Tel. 02562 / 71 92 1 90.
30.06.2007
Fit im Alter mit Kneipp
Herbstprogramm im Bethesda-Altenheim setzt Kooperation fort
Wir wollen zukünftig noch mehr Gewicht auf die fünf Säulen legen.“ Babette Stückrath hat schon viele gute Erfahrungen gesammelt in der Zusammenarbeit mit dem Gronauer Kneipp-Verein. Die fünf Säulen der Kneipp`schen Gesundheitslehre Wasser, Bewegung, Ernährung, Pflanzenheilkunde und Ordnung tun dabei nicht nur den Bewohnern des Bethesda-Altenheims gut, wo Stückrath wie in jedem Jahr gemeinsam mit dem Kneipp-Verein ein Programm für ältere Menschen erarbeitet: Das Projekt „5 Tage 5 Säulen“, bei dem Kindergartenkinder gemeinsam mit Bethesda-Bewohnern die Kneipp`schen Grundsätze eine Woche lang erkundeten, wurde sogar preisgekrönt. Grund genug, dieses Projekt von Montag (24. September) bis Freitag (28. September) nochmals zu wiederholen.
Im Bethesda-Altenheim hat sich mit den Jahren eine „harmonische, gemischte Gruppe“ entwickelt, die sich zu Aktivitäten wie Sitztanz, Hatha Yoga, gemeinsamer Bewegung und Fitness fürs Gehirn trifft. Besonders positiv wirkt sich dabei aus, dass die Angebote offen sind, also auch ältere Mitbürger von außerhalb des Heims daran teilnehmen können. „Bewohner, die regelmäßig am Programm teilnehmen, verspüren ein Mehr an Lebensqualität und Lebensfreude“, haben Stückrath und Bernd Ahlers vom Kneipp-Verein festgestellt. Geselligkeit und die Möglichkeit, Kontakte inner- und außerhalb der Einrichtung zu knüpfen und zu pflegen, spielen dabei eine große Rolle.
Das nun veröffentlichte, neue Programm wird am Mittwoch (11. Juli) um 15 Uhr 30 mit dem Vortrag „Kneipp- ein ganzheitliches Gesundheitskonzept“ eröffnet. Als Referentin konnte hierfür die Kneipp-Gesundheitstrainerin Mechthild Dahlhues gewonnen werden. Jeweils an den folgenden Mittwoch-Nachmittagen (bis einschließlich 21. November) folgen eine Stunde lang bewährte Angebote wie „Fitness fürs Gehirn“ mit Margot Hoogstoel, „Sitzgymnastik“ mit Elfriede Bialdiga, „Gutes für den Rücken“ mit Irmgard Helling und „Hatha-Yoga für Senioren unter der Leitung von Irene Colditz. Die Diplom-Oecothrophologin Doris Bierbaß wird am Mittwoch (29. August) einen auf die Bedürfnisse von Senioren zugeschnittenen Vortrag zum Thema „Gesund & fit durch Ernährung“ halten. Mechthild Dahlhues wird am Mittwoch (24. Oktober) das Thema „Heilkräuter neu entdecken“ behandeln. Zum Abschluss des Herbstprogramms gibt es wieder die schon traditionelle Feier mit Musik und Literatur, unterstützt von Akteuren der Musikschule Gronau.
Alle Veranstaltungen finden in den Räumen des Bethesda-Altenheims, Zum-Lukas-Krankenhaus in Gronau statt und sind kostenfrei. Informationen zu den einzelnen Terminen gibt es bei Babette Stückrath, Tel. 02562 71 92 190. Programmhefte liegen an den bekannten Stellen aus.
WN 17.07.2006
Es funktioniert: Abkühlung im Garten durch Kneipp-Armbecken
So ist es richtig: Zuerst den rechten, dann den linken Arm bis zur Mitte des Oberarmes in das kühle Wasser eintauchen, dann 10 bis 30 Sekunden (oder bis der Kälteschmerz eintritt) die Arme im Wasser belassen, danach das Wasser abstreifen und die Arme schwingen. Seit neuestem steht im Garten des Bethesda Altenheimes ein Kneipp-Armbadebecken.
Bernd Ahlers als Vorsitzender des Kneipp-Vereins (rechts) und Stefan Busch, Pressesprecher der Stadtwerke (2. von rechts) übergaben das Becken jetzt an Heimleiter Reinhard van Loh sowie die Bewohnerinnen Bernhardine Semrock und Helga Klein (im Rollstuhl).
Der Kneipp-Verein, die Stadtwerke und die Metallschmiede Smit haben dem Seniorenheim das Wasserbecken im Gegenwert von rund 2 000 Euro geschenkt.
WN 23.05.06
Einmalig ganzheitlich für Senioren
Viel Lob bei Eröffnung der Jubiläumswoche von Kneipp-Verein und Bethesda-Altenheim
-cn- Gronau. Bethesda-Altenheim und Kneipp-Verein Gronau, die sich seit nunmehr zehn Jahren intensiv um Senioren, ihre Fitness und ihren Lebensalltag kümmern, feiern noch bis zum Mittwoch (24. Mai) das Jubiläum einer erfolgreichen und bisher einmaligen Kooperation. Am Eröffnungsabend der Jubiläumwoche am Dienstag gab es im Foyer des Bethesda-Altenheims Lob von allen Seiten: Nicht nur Gronaus Bürgermeister Karl-Heinz Holtwisch („Hervorragend, dass es ein offenes Angebot ist, denn es schafft Kontakte nach außen“), auch Günter Puhe, Vorsitzender des Kneipp-Bundes NRW („Hier möchte ich auch mal leben!“) und Hans Georg Zurhausen, Präsident des Kreissportbundes („Ein hervorragendes Beispiel mit großer Bedeutung für den Kreissportbund“) zeigten sich beeindruckt von über 400 erfolgreich absolvierten Veranstaltungen im Sinne gesteigerter Lebensqualität älterer Menschen. Eine zeitgleich eröffnete Ausstellung im Foyer dokumentiert die Entwicklung der Zusammenarbeit. Sie ist noch bis zum Ende der Festwoche zugänglich.
Diese Art der Kooperation ist bis heute einmalig, wie alle Festredner betonten. „Hatha-Yoga und Bauchtanz im Altenheim wer hätte gedacht, dass das sein kann?“, sagte Reinhard van Loh, der auch für seine verhinderte Kollegin Christa Brune sprach. Für die Leitung des Bethesda-Heims dankte er allen beteiligten Referentinnen und Mitarbeiterinnen (Margot Hoogstoel, Babette Stückrath, Elfriede Bialdiga, Irmgard Helling, Irene Kolditz und Inge Damaske), besonders aber dem Gronauer Kneipp-Vorsitzenden Bernd Ahlers für seinen unermüdlichen Einsatz. „Er und seine Mitarbeiter sind sehr gern gesehene Gäste hier, um nicht zu sagen Freunde“, sagte er. Van Loh erinnerte an den Vater der Kneipp-Bewegung, Pfarrer Sebastian Kneipp, der am 17. Mai seinen 185. Geburtstag begangen hätte. „Das war ein echter Superstar, denn er ist immer noch da, ganz real und leibhaftig durch die Angebote, die in unserem Haus durchgeführt werden.“
Chefarzt Dr. Stefan Krommes vom Lukas-Krankenhaus betonte den ganzheitlichen Ansatz kneippscher Anwendungen. „Mit einfachen Mitteln lassen sich erstaunliche Therapieerfolge erzielen“, sagte er. Das steigere nicht nur das Wohlbefinden, sondern führe auch zu Einsparungen bei Medikamenten nebst entsprechenden Nebenwirkungen.
Wie das in der Praxis aussehen kann, demonstrierte Elfriede Bialdiga bei einem „Bewegungscocktail“ mit Luftballons. So taten denn Jung und Alt begeistert im Dreivierteltakt mit, bis hin zu den „Entertainern“ des Abends, den 15-jährigen Mark Stenvers und Jens Gerlach von der Gronauer Musikschule, am Akkordeon und der gleichaltrigen Chantal Alies von der Gronauer Narrengilde, die einen Paradetanz vorführte.
Informationen zu Terminen und Veranstaltungen in der Jubiläumswoche beim Bethesda-Altenheim (☏ 0 25 62/ 7 19 20), Programmhefte bei allen bekannten Stellen. Alle Veranstaltungen sind kostenlos.
Bein „Bewegungscocktail“ mit Luftballons machten Jung und Alt begeistert im Dreivierteltakt mit. Foto: cn
WN 12.3.99
Bedürfnisse älterer Menschen umfassend berücksichtigt
Gemeinsames Kneipp-Bethesda-Projekt wurde ausgezeichnet
-rs- Gronau
Das gemeinsam vom Kneipp-Verein und vom Bethesda-Altenheim 1996 ins Leben gerufene Projekt »Fit mit Fun - Kneipp kommt zu Ihnen« ist am Mittwoch vom Kneipp-Bundesverband ausgezeichnet worden.
»Mit ihrem Kooperationsmodell, das mit regelmäßigen Bewegungs-, Spiel- und Sportangeboten umfassend die Bedürfnisse älterer Menschen berücksichtigt, haben sie nicht nur erfolgreich einen neuen Weg in der Kneipp-Bewegung beschritten, sondern sind zum Vorbild weiterer Initiativen geworden«, sagte Ingrid Dahl, Vorstandsmitglied des Kneipp-Landesverbands NRW, anläßlich einer Feierstunde in den Räumen des Bethesda-Altenheims. Die Idee, Altenheimbewohner mit verschiedenen Veranstaltungen basierend auf den kneippschen Grundsätzen körperlich und seelisch zu aktivieren, aber dabei auch Externe miteinzubeziehen und sich so nach außen hin zu öffnen, habe Vorbildcharakter.
Kneipp-Vorsitzender Bernd Ahlers, der zusammen mit Altenheimleiter Reinhard van Loh die Auszeichnung entgegennahm, bezeichnete das Projekt als einen gewichtigen Beitrag zum sozialen, körperlichen und seelischen Wohlbefinden der älteren Mitbürger. Das gemeinsame Angebot, bestehend aus Vorträgen, meditativen oder Gedächtnisübungen bis hin zur sportlichen Aktivitäten, wie zum Beispiel Rückenschulungen oder Aerobic, wolle man in Zukunft weiter ausbauen. Ahlers dankte den Mitarbeitern in den Arbeitsgruppen für deren Engagement und die Einbringung immer wieder neuer Ideen in das Projekt.
Grußworte der Vorsitzenden des Kreissozialausschusses, Herbert Krause, des Kreissportausschusses, Gerti Tanjsek, und des Stadtverbandes für Leibesübungen, Gerhard Zwicker, beschlossen die Feierstunde.