Kneippverein Gronau, Epe und Umgebung e. V.

Mai 2007

Kneipp Gronau gewinnt Förderpreis in Höhe von 1000 Euro

Projekt: "Jung trifft alt" mit Zachäus und Bethesda ausgezeichnet

Franfurt: Kneipp-Verein gewinnt mit den Kooperationspartner Zachäus Kindergarten und Bethesda Altenheim für sein erprobtes Projekt: "Jung trifft alt - Fünf Tage - fünf Säulen" einen Förderpreis: "Generationen bewegen" in Höhe von 1000 Euro. Bei den Projekttagen konnten Kindergartenkinder und Senioren fünf Tage lang die Angebote der fünf Kneipp-Fundamente: Wasser, Bewegung, Ernährung, Heilkräuter und Lebensordnung gemeinsam kennen lernen und ausprobieren. Nachhaltig werden jetzt Kneippangebote in Zachäus und Bethesda Altenheim genutzt. In Zusammenarbeit mit den Mercure Hotels wurde Ende letzten Jahres erstmals das Projekt "Generationen bewegen" ausgeschrieben, um die zehn besten Vereinskonzepte zum generationenübergreifenden Sporttreiben mit je 1000 Euro auszuzeichnen.

Bis zum Einsendeschluss am 31. März 2007 sind aus ganz Deutschland insgesamt 70 Bewerbungen eingegangen, von denen 56 den Anforderungen entsprachen. Diese Zahl ist bemerkenswert, da der Bereich neu im DOSB ausgewiesen ist und Kommunikationswege erst erschlossen werden mussten. Die Qualität der Bewerbungen war erfreulicherweise sehr hoch.

Am 25. April fand die Jurysitzung zur Auswahl der zehn besten Vereine statt. Es wurden folgende Preisträger ausgewählt:

• TSG Backnang in Verbindung mit dem Württembergischen Judo-Verband, Baden-Württemberg

• Bamboule e.V. in Verbindung mit dem Stadtsportbund Halle, Sachsen-Anhalt

• TSV Ganderkesee, Niedersachsen

• TuS Griesheim, Hessen

• Kneipp Verein Gronau, Nordrhein-Westfalen

• SV Gülzow, Schleswig-Holstein

• Hannoverscher Ruder-Club, Niedersachsen

• SV Münster, Bayern

• TuS Rhens, Rheinland-Pfalz

• TV Weißendorf, Thüringen

Somit wurden Groß- und Kleinvereine quer durch 10 Bundesländer prämiert, die sich mit kreativen Konzepten und Aktionen heraushoben.

Im Gratulationsschreiben an den Kneipp-Verein heißt es: “Ihr Projekt hat uns überzeugt und die Auswertung Ihrer Unterlagen hat gezeigt, dass Sie mit Ihren Angeboten und Aktivitäten dazu beitragen, dass Jung und Alt im Verein

gemeinsam aktiv sein können. Sie nehmen eine Vorbildfunktion für die Vereinswelt ein. Ihr Vereinsbeispiel ist ein Beweis dafür, das Sportvereine die Zeichen der Zeit erkannt haben. Mit Blick auf den demografischen Wandel haben Sie ein Konzept entwickelt, das generationenübergreifende sportliche Betätigung möglich macht.

Der Gewinn eines der Förderpreise löste bei den Projektverantwortlichen Bernd Ahlers(Kneipp), Elke Winkels(Zachäus) und Babette Stückrath vom Bethesda Altenheim große Freude aus, hatte doch der Kooperationsgedanke und das Konzept mit dem Erleben der kneippschen Gesundheitsbildung bundesweite Anerkennung gefunden. „Wir versuchen für unsere Zielgruppen neue Wege in der Vereins- und Programmarbeit seit Jahren und der Förderpreis zeigt, das wir auf den richtigen Wege sind“, so Kneipp-Geschäftsführer Bernd Ahlers anlässlich der Bekanntgabe durch den olympischen Sportbund. Und: „Wir wollten ein gutes erlebnisorientierten Konzept für die Begegnung von Kindergartenkinder und Altenheimbewohner schreiben und haben nicht gewusst das uns damit ein hitverdächtiges Projekt gelingt.

Die Preisverleihung wird dezentral bei den Aktionstagen

der Vereine stattfinden. Die Vereine erhalten hierbei durch Vertreter von Mercure und dem DOSB eine Urkunde und den Scheck über 1.000 Euro.

Schreiben des Deutschen Olympischen Sportbundes

Feierstunde zur Preisübergabe am 24. September 2007 im Walter Thiemann Haus

Pressartikel der Westfälischen Nachrichten vom 25. September von der Feierstunde:

Generationen bewegt

Kneippverein, Zachäus-Kindergarten und Bethesda-Altenheim feiern gewonnenen Förderpreis

-bon- Gronau. Zehn Vereine aus ganz Deutschland wurden in diesem Jahr vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) in Zusammenarbeit mit den Mercure-Hotels für ihre Konzepte zum generationenübergreifenden Sporttreiben mit je 1000 Euro ausgezeichnet. Zu den stolzen Preisträgern gehört der Kneipp-Verein Gronau. Der Verein gewann mit den Kooperationspartnern Zachäus-Kindergarten und Bethesda-Altenheim den Förderpreis „Generationen bewegen“ für sein Projekt „Jung triff Alt: fünf Tage – fünf Säulen“.

Bei den Projekttagen konnten die Kindergartenkinder und Senioren fünf Tage lang die Angebote der fünf Kneipp-Fundamente Wasser, Bewegung, Ernährung, Heilkräuter und Lebensordnung gemeinsam kennen lernen und ausprobieren. Nachhaltig werden jetzt Kneippangebote im Zachäus-Kindergarten und Bethesda-Altenheim genutzt.

Beworben hatten sich deutschlandweit insgesamt 70 Vereine. Ob Turniere, Wettkämpfe, neue Sportkurse oder Programme – der Kreativität und Fantasie der Vereine waren keine Grenzen gesetzt, wobei die Präsentation der Ideen durch Ansprache einer breiten Öffentlichkeit ein wichtiger Baustein sein sollte.

In Gronau wurde gestern Nachmittag die Auszeichnung im Walter-Thiemann-Haus gebührend gefeiert. Bernd Ahlers (Kneippverein), Babette Stückrath (Bethesda) und Elke Winkels (Zachäus) nahmen die Auszeichnung von Cornelius Nimmesgern (Mercure-Hotels) entgegen.

Nach der Begrüßung durch Pfarrer Uwe Riese und den Glückwünschen von Manfred Lenz, stellvertretender Gronauer Bürgermeister, Ingrid Volmer, Vizepräsidentin des Kreissportbundes, und Werner Hölscher, Vorsitzender des Stadtverbandes, hielt Dr. Annemarie Schraps vom Präsidium des NRW-Landessportbundes die Laudatio.

„Der Kneippverein beschreitet zukunftsorientierte, neue Wege“, betonte Schraps. Dies sei vorbildlich in einer Zeit „großer gesellschaftspolitischer Aufgaben, denen sich auch andere Vereine stellen müssen“. Der Kneippverein habe „beispielhaft alte Gleise verlassen und gezeigt, wie Jung und Alt zusammenzubringen sind“. Das Gronauer Projekt vermittele zudem Freude an der Bewegung, und die Generationen könnten voneinander lernen. Schraps erinnert noch einmal daran, was die Jury zur Auszeichnung bewogen habe: „Ihr hat besonders gut gefallen, dass der Kneippverein Kindergarten und Altenheim zusammengebracht hat.“

Schraps Vorredner unterstrichen zudem, dass der Verein die Zeichen der Zeit angesichts der demographischen Entwickulng erkannt habe. Werner Hölscher vom Stadtsportverband betonte, dass der Vorstand des Kneippvereins „seit über einem jahrzehnt innovativ arbeitet und über den Tellerrand schaut“.

Welche schönen Früchte das Projekt trägt, davon konnten sich gestern die Gäste während der Feierstunde überzeugen. Mit Liedern und Bewegungsspielen, die alle Generationen zum Mitmachen animierten, wurde aus dem Festakt ein fröhliches Miteinander, bei dem sich alle die Hände reichten und anschließend Luftballons in die Höhe warfen.

Auch nach der Auszeichnung geht es weiter mit der generationsübergreifenden Arbeit. In dieser Woche stehen abermals vier Tag lang gemeinsame Aktionen des Zachäus-Kindergartens und des Bethesda-Altenheims auf dem Programm. Ebenso werden der Deutsche Olympische Sportbund und die Mercure-Hotels ihre Kooperation fortsetzen. Denn aufgrund des großen Erfolgs des bundesweiten Wettbewerbs hat die Hotelkette zugesagt, die Initiative auch im nächsten Jahr zu unterstützen.

Cornelius Nimmesgern von den Mercure-Hotels überreichte Babette Stückrath vom Bethesda-Altenheim, Elke Winkels vom Zachäus-Kindergarten und Berns Ahlers vom Kneippverein (v.l.) die Förderpreis-Urkunde.

Fotos: -bon-

Zum Thema: Festwoche

Anlässlich der Preisverleihung findet von heute an bis Freitag (28. September) für die die Bewohner des Bethesda-Altenheims und Kinder des Zachäus-Kindergartens ein gemeinsames Programm unter fachkundiger Leitung statt. So wird heute Einblick gegeben, welche Nährstoffe gut für die Gesundheit sind. Am Mittwoch probieren die Steppkes und Senioren in spielerischer Form mit Schwungtuch oder Fallschirmen Übungen aus. Am Donnerstag erhalten sie Informationen zu gebräuchlichen Heilkräutern. Und am Freitag werden Übungen gemacht, die zur Entspannung und Toleranz zwischen den Generationen führen sollen.

© Kneippverein Gronau