
27.12.2006
Kneipp-Verein präsentiert neues, umfangreiches Programm
Gronau:/ Er ist ein sympatisches, zutrauliches Wesen in unserem Leben. Die Rede ist vom „inneren Schweinehund“, der bei der Vorstellung des neuen Kneipp-Programmes mit seinen aktuellen Themen und Kursen zum Jahreswechsel der neue Begleiter für die Interessenten des Kneipp-Verein ist. Damit integriert der Kneipp-Verein seine Vielzahl von qualitätsorientierten Programmangeboten in die landweite Kampagne: „Überwinde deinen inneren Schweinehund“ die zeitgleich vom Landessportbund und Innenministerium NRW gestartet wird. Die Kampagne will motivieren sich mit diesem netten Etwas in uns auseinander zusetzen und für unsere Gesundheitsvorsorge zu engagieren Eigentlich ist der innere Schweinehund mehr Freund als Feind. Er ist die innere Instanz, die es davon zu überzeugen gilt, dass eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung deutlich gesünder sind. Irgendwie cooler. Einfach besser.
„Hat der innere Schweinehund das einmal begriffen, wird er schnell zur treibenden Kraft eines gesünderen Lebens“; so Bernd Ahlers, Doris Bierbaß vom Kneipp-Vorstand und Silvia Kottig von der Vereinigten IKK. Und:“ In den qualitätsgeprüften Kursen des Kneipp-Vereins ist die Überwindung nicht ganz so schwer, weil es stehen Spaß, soziale Kontakte und das Erzielen gesundheitlicher Effekte im Vordergrund.
Die Angebote des Kneipp-Vereins sind für Mitglieder und Nichtmitglieder offen. Bei den Bewegungskursen besteht nach der Anmeldung zunächst die Möglichkeit des Schnupperns, Ausprobierens und Mitmachens
In der Eröffnungsveranstaltung am Montag(5. Februar) um 19.30 Uhr im Walter Thiemann Haus referiert Dr. Christian Brandt , Facharzt für Neurologie und Nervenheilkunde zum Thema: „Migräne-Kopfschmerz““. Die Veranstaltung gibt einen Einblick in die Entstehung, Diagnostik und zeigt Lösungswege nach neusten wissenschaftlichen Stand.
Bewährte und neue Kurse des Vereins starten mit qualifizierten Mitarbeiterinnen wieder am Montag(8. Januar) . Das Wassergymnastikprogramm im Bad des St. Antonius Hospital startet mit Präventionsübungsleiterin Britta Garritzen am Montag (8. Januar) um 17.00 Uhr bzw. um 18.00 Uhr. Auch in den weiteren zehn Kursen sind zu bestimmten Terminen noch Plätze frei. Das Angebot: „Fatburner „ beginnt ebenfalls am Montag (8.Januar). „Step Aerobic“ und „Bauch, Beine, Po“ mit Präventionsübungsleiterin Karin Eilering stehen am Dienstag(9. Januar) um 19.10 Uhr bzw. um 20.00 Uhr auf dem Programm. Nordic Walking beginnt am Mittwoch(10.Januar). Pilates, die sanfte Trainingsart mit Fachübungsleiterin Elke Pischel steht am Mittwoch(10. Januar) um 19.00 Uhr und um 20.00 Uhr auf dem Programm. Latin Step startet am Donnerstag(11.Januar) im „Come IN“ an der Enschederstr, 213
Des weiteren können Interessenten aus einer Reihe von Angeboten. „Gutes für die Figur“ auswählen. Qualitätsgeprüfte Kurse des Verein werden von den meisten Krankenkassen nach Rücksprache gefördert. Des weiteren gibt es ein Reihe von Angeboten, die speziell für Männer konzipiert wurden.
Ein Themenschwerpunkt im neuen Programm ist die Initiative für Kinder, die aktiv mit Bewegung, Spiel und Spaß in unserer Bewegungsmangelgesellschaft ein neues Angebot in der Turnhalle an der Gasstraße ab Mittwoch(10.Januar) um 15.00 Uhr für 3- 6jährige und um 16.00 Uhr für 6 bis 9jährige mit Gymnastiklehrer Mike Paustian angeboten wird
Die Ernährung mit Ernährungsberaterin Doris Bierbaß ist ein weiterer Programmschwerpunkt. In den zwei Gruppentreffen am Dienstag(30.Januar) und Mittwoch(31. Januar) werden Informationen rund um die Themen Energiebedarf, Bewegung, Lebensmittel vermittelt. In praktischen Übungen lernen die Teilnehmer zum Thema: „Ich nehme ab“ ihr Essverhalten kennen und erfahren, wie sie mit den täglichen Ess-Verführungen bewusst und ohne Verbote umgehen.
Die Serie: „Montagabend bei Kneipp“ wird fortgesetzt am Montag(5.März) um 19.30 Uhr im Walter Thiemann Haus zum Thema: „Funktionelle Magen/Darmbeschwerden“ mit Internistin und Diabetologin Dr. Martha Pfeiffer. Am Montag(2.April) wird es eine Talk-Runde zum Thema: „Osteoporose und was Sie Tun können“ als Auftaktveranstaltung einer Gemeinschaftsaktion mit der Gleichstellungsstelle und dem Osteoporose -Verband NRW geben. „Hormone für Frauen Fluch oder Segen“ ist am Montag(7.Mai) das Thema von Dr. Jürgen Bach, Chefarzt der Frauenheilkunde beim St. Antonius Hospital.
01.12.2006
„Gute Zufriendenheits- und Akzeptanzwerte bei Kneipp“
Ergebnisse von professioneller Vereinsbefragung sind Zukunftsbaustein
Gronau./ Gute Zufriedenheits- und Akzeptanzwerte für die Programmarbeit bei Vereins-befragung, ein vielfältiges attraktives, qualitätsorientiertes Angebot, guter Besuch von Frauen- und Seniorentag, neue Problemlösungen in der Organisations- und Kommunikationsarbeit, der Bau von zwei Armbadanlagen für die traditionellen Werte der Kneipp-Bewegung sowie die Erfahrbarkeit eines starken Interesses und Nachfrage waren die Erfolgsbausteine im abgelaufenen 13. Geschäftsjahr des Kneipp-Vereins Gronau.
„Grundsätzlich ist der Erfolg in jedem Jahr davon abhängig, wie gut wir mit unseren Themen und Angeboten die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen treffen“ sagt Kneipp-Geschäftsführer Bernd Ahlers hinsichtlich einer guten Entwicklung auch zum Abschluss des Jahres 2006. Und: “Manches läuft dann auch mal nicht so rund“.
Die Defizite in der Infrastruktur wie das Fehlen eines Büros und eines Treffpunktes für Mitglieder sowie zu wenig Führungskräfte im Verein konnten durch Mehraufwendungen des Kneipp-Teams in 2006 ausgeglichen werden. Außerdem gelang es nur mangelhaft die Familien mit Kindern mit mangelnden Bewegungserfahrungen und übergewichtigen Kindern zu erreichen. Hier scheint der Kneipp-Verein noch nicht die richtigen Angebote und Kommunikationswege gefunden zu haben, um mit Interessenten in den Dialog zu kommen.
„Wir haben uns in diesem Jahr besonders über die guten Noten bei Zufriedenheit und Akzeptanz für unsere Programmarbeit gefreut, die der Vorstand gelassen als Zukunftsbaustein sehen kann“, so Bernd Ahlers weiter. Und: „Diese professionelle Befragungsaktion zeigt uns eine gute Entwicklung sowie Verbesserungsvorschläge für zukünftiges Arbeiten.“
Mit der Vereinsbefragung bescheinigten die Kneippnutzer nicht nur eine hohe Qualität des Angebotes, sondern eine Zufriedenheit mit dem Faktor 1.58 sowie einen Spitzenwert von 1.33 für den Faktor Spaß bei Kneipp. „Im Bereich der Wünsche und Verbesserungsvorschlägen konnte ein Großteil von Punkten abgearbeitet werden“, so Bernd Ahlers weiter. Problempunkt bleibt die Erfüllung der weiteren Angebote, weil derzeit Räumlichkeiten und Mitarbeiterinnen fehlen.
Traditionelle Anlagen der Kneipp-Bewegung wie Armbadanlagen sind seit diesem Jahr auch in Gronau
sichtbar. So konnte mit Unterstützung des Bürgervereins Dinkelaue e.V eine Armbadanlage während des Pflanzfestes auf dem Laga-Gelände eingeweiht werden. Bewohner und Gäste des Bethesda Altenheims erfreuen sich seit Mitte Juli über die Möglichkeit des Armbadens im Erlebnisgarten, das mit Hilfe der Stadtwerke Gronau realisiert werden konnte.
Bei den Aktionstagen nahmen über 90 Senioren am diesjährigen Kneipptag der Senioren in Kooperation mit dem St. Antonius Hospital und dem Kreissportbund Borken teil. Zum Thema: „Wie Stürze im Alter vermeiden?“ bot die Veranstaltergemeinschaft unterschiedliche Blickwinkel über Vortrag, Ausprobierangebote und Gesprächskreise an. Auch der gesellige Teil mit dem gemeinsamen Kaffeetrinken und den Liedern zum Mitsingen kam nicht zu kurz.
Der Frauenpowerday, seit acht Jahren ein Gemeinschaftsprojekt von Gleichstellungsstelle und Kneipp-Verein hatte in diesem Jahr das Thema: „Perspektiven von Frauen für Frauen“. Rund 60 Frauen nutzten die Gelegenheit sich Anregungen für ihre persönliche Lebensgestaltung zu holen. Ein Programm mit vielen Einblicken und Ausblicken, von Bewegungscocktail, Talk-Runde mit interessanten Frauen, gemeinsamen Kaffeetrinken, Ausprobierangebote, Gesprächskreise sorgte für einen erlebnisreichen Nachmittag. Gute Musik des Irish Folk mit Greenish Blue sowie Sektausklang brachten zum Abschluss des Tages für einen stimmungsvollen Höhepunkt.
Im Jahr 2007 will der Vorstand, wohin er will bis zum Jahre 2015 im Rahmen des Handlungsprogrammes: „Sport Und Gesundheit“ des Landessportbundes NRW eine Zielplanung: „Kneipp 2015“ entwickeln. Dabei sollen durch einen Einstieg in die Kampagne: „Überwinde deinen Inneren Schweinehund“ die ersten Erfahrungen gesammelt werden und in den Prozess einfließen. Mittels einer Vorstands- und Mitarbeiterklausur soll in fachlicher Begleitung mit dem Landessportbund NRW das Gerüst für das Zukunftsbild des Kneipp-Vereins mit Blick auf die Vereinsleistungen und erforderlichen Strukturen gezeichnet werden. Neben Themen wie Migräne-Kopfschmerz, Magenerkrankung, Osteoporose, Hormone für Frauen Fluch oder Segen ?, Senioren- und Frauentag sind wieder eine Reihe attraktive Titel für Gronauer Bürger als aktuelle Begleiter im Vereinsangebotes 2007.
30.Oktober 2006
Brücken gebaut
Kneipp-Aktionswoche „5 Tage 5 Säulen: Jung trifft Alt“ setzte Zeichen
Förderung vom Landessportbund NRW
-cn- Gronau. Ilse Junker sitzt auf ihrem Stuhl und lächelt versonnen. Um sie herum jagen und rennen Luis, Sera, Jeffrey, Steven und all die anderen Kinder vom Zachäus-Kindergarten, die am letzten Tag der Kneipp-Aktionswoche „5 Tage 5 Säulen: Jung trifft Alt“ den Nachmittag gemeinsam mit einigen Bewohnern des Bethesda-Altenheims verbringen. Eine Woche lang haben sich Jung und Alt im Walter-Thiemann-Haus getroffen, um gemeinsam die fünf Säulen der Kneipp`schen Gesundheitsphilosophie kennenzulernen: Wasser, Ernährung, Heilkräuter, Bewegung, Lebensordnung. Kneipp-Verein Gronau, Bethesda-Altenheim und Zachäus-Kindergarten hatten sich zu dieser ungewöhnlichen Kooperation zusammengetan, die als „innovative Modellmaßnahme“ vom Landessportbund NRW mit eigens bewilligten Mitteln gefördert wurde.
Die Jüngsten im Raum sind gerade drei Jahre alt, die Ältesten haben die 80 schon lange hinter sich. Ilse Junker zählt 85 Lenze. Und obwohl ihr die schwierige Akustik Probleme bereitet, genießt sie sichtlich das turbulente Treiben um sie her. „Das war ganz herrlich“, urteilt sie über die Erfahrungen mit den Kleinen. Besonders der Wassertag mit der Gesundheitstrainerin Barbara Wiemann und der Kräutertag mit Christa Kleine Ruse haben ihr Freude bereitet. Während die Kinder Spaß beim Wassertreten hatten, probierten die Senioren Armbäder aus. Und natürlich gab es zum Thema Kräuter das Märchen von der Kräuterfee, dem auch die „Großen“ gerne lauschten, bevor es ans gemeinsame Zubereiten von Kräutertees ging. Beim gemeinschaftlichen Mixen und Schnippeln von leckeren Molke-Drinks und Obstsalat mit der Ernährungsberaterin Helga Scheffner profitierten die Kleinen von den Erfahrungen der Großen, während sich die Großen an der Probierlust der Kinder erfreuten. Beim gemeinsamen Bewegungsspiel „in altersgerechten Bewegungsbaustellen“ mit Schwungtuch und „Hippi-Bällen“ unter der Leitung von Gaby Hiller zeigte sich, dass erstaunlich wenige Berührungsängste zwischen Jung und Alt existieren.
So auch heute: Der letzte Tag ist dem Motto Lebensordnung gewidmet. Dabei sieht es auf den ersten Blick nach allem anderen aus als das; Jeffrey und Steven laufen Huckepack, andere Jungs rennen im Kreis um die Wette, die Mädchen geben spitze Schreie von sich, wenn sie gefangen werden. Auf einigen Stühlen sitzen Bethesda-Bewohner und lächeln milde. Und mittendrin steht wie ein Leuchtturm in der Brandung Mike Paustian im weißen Tae-Kwon-Do-Anzug. Später wird er Beispiele aus der asiatischen Kampfkunst geben, um zu demonstrieren, wie Selbstvertrauen, Ordnung, Beweglichkeit und Disziplin zu einem gesunden Leben beitragen.
„Wir müssen eine Brücke bauen“, ruft er einem der Kinder zu. „Komm her, wir brauchen dich!“ Mit wenigen Worten bringt er Ruhe in das Gewusel und macht ganz nebenbei klar, um was es heute geht: Selbstbehauptung und Selbstvertrauen. Beides brauchen junge wie alte Menschen für eine sinnerfüllte Lebensgestaltung. Eine Methode: Hilfe suchen, sich gegenseitig stützen so wie beim Fangenspielen, wenn die alte Dame mit dem Stuhl das Freio darstellt. Nicolas hat bereits eine von ihnen an die Hand genommen, andere hängen sich dran, bilden gemeinsam eine stabile Kette, werden stärker. Und auch „Nein“ sagen will gelernt sein, egal ob es um den berühmten Onkel mit den Süßigkeiten geht oder den netten jungen Mann an der Haustür, der alten Herrschaften unsinnige Abonnements oder ähnliche Dinge aufschwatzen will. Spielerisch üben Jung und Alt gemeinsam, wie diesen Herrschaften eine Abfuhr erteilt wird. „Ich würde das gerne wieder machen“, sagte Ilse Junker am Ende einer erlebnisreichen, lebendigen Woche. Und auch Else Winkler vom Zachäus-Kindergarten, Klaus-Jürgen Plass und Babette Stückrath vom Bethesda-Altenheim und Bernd Ahlers vom Kneipp-Verein stimmten darin überein: „Die Woche kam sehr gut an bei allen Beteiligten. Das machen wir bestimmt noch mal.“
24.Oktober 2006
Tipps zum Wohlbefinden
im ganzheitlichen Sinn
„Frauen-Power-Day“: Bunter Mix aus Info, Unterhaltung und Workshops
ah- Gronau. Eines ist gewiss und darin waren sich die Teilnehmerinnen des „Frauen-Power-Day“ am Samstag einig: Wer der achten Auflage fern geblieben war, hatte wirklich etwas verpasst. Fast fünf Stunden lang wurde den Interessierten ein bunter Mix aus Unterhaltung, Informationen und Mitmachangeboten präsentiert. Erstmals im kürzlich eröffneten Walter-Thiemann-Haus nahmen die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Gronau, Edith Brefeld, der 1. Vorsitzende des Kneipp-Vereins Gronau, Bernd Ahlers sowie Jutta Kopper vom Landessportbund rund 60 Frauen mit auf die Suche nach neuen „Perspektiven von & für Frauen“.
„Diese Veranstaltung ist eine Begegnung von Frauen, die vieles gemeinsam haben, wie beispielsweise das Interesse, Neues zu entdecken und zu erleben. Zudem möchten sie einen Einblick in gesundheitsorientierte Themen erhalten. Die Gesundheit zu fördern heißt, nicht alleine Sport zu treiben und sich gesund zu ernähren - es bedeutet auch, mit sich zufrieden zu sein. Die Zufriedenheit ist von mehreren Faktoren abhängig wie von Freunden, der Familie und dem Beruf. Alles in Einklang zu bringen ist nicht immer einfach. Gerade wir Frauen müssen dabei ein großes Pensum bewältigen“, erklärte die Schirmherrin des Tages und stellvertretende Bürgermeisterin, Annette Gerwens, in ihrer Begrüßungsrede. „Der Frauen-Power-Day soll hierzu Anregungen und neue Ideen vermitteln.“
In der anschließenden Talk-Runde mit Moderatorin Karin Mikosch-Eimann ging es um Frauen, die etwas bewegen. So stellte Irmgard Helling zunächst ihre Tätigkeit als Übungsleiterin beim Kneipp-Verein vor. „Als leidenschaftliche Turnerin war ich schon immer dem Sport verbunden. Nachdem ich zunächst selbst an etlichen Kursen teilgenommen hatte, wechselte ich die Seiten und ließ mich zur Übungsleiterin ausbilden. Seitdem gebe ich beim Kneipp-Verein selbst Kurse für Frauen, die ich so abwechslungsreich wie möglich gestalte. Eine fundierte Ausbildung sowie die ständige Fortbildung der Übungsleiter sind oberstes Ziel des Vereins“, betonte Irmgard Helling. Diese Aussage konnte die zweite Gesprächspartnerin, Karin Jöhring, vom Kunden-Service der IKK-Geschäftsstelle in Rheine nur bestätigen. Seit mehr als zehn Jahren gehöre der Kneipp-Verein zu den Kooperationspartnern ihrer Krankenkasse, denn Kneipp stehe für Qualität. „Sein Programm ist auf die Gesunderhaltung ausgerichtet und davon profitiert natürlich auch die IKK, wenn ihre Versicherten gesund bleiben“, so Jöhring. Neben einigen typischen Erkrankungen unserer Zeit, unter denen Mann und Frau leiden, zeigte die Rheinenserin auch noch ein weiteres Aufgabengebiet ihrer Krankenkasse auf, nämlich die betriebliche Gesundheitsförderung. „Im Rahmen der sogenannten IKK Impuls Werkstatt besuchen wir Betriebe und geben dort Tipps und Hilfestellungen, wie sich die Mitarbeiter ihren Berufsalltag erleichtern können.“ Als letzter Gast der abwechslungsreichen Talk-Runde berichtete Ingeborg Varghese über ihre Erfahrungen in Bezug auf Krankheiten wie Depressionen, Suchtkrankheiten, seelische Erkrankung und Schizophrenie, mit denen sie es als Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie im Lukas-Krankenhaus zu tun hat. Fragen wie: „Welches Geschlecht neigt wozu?“, „Wie können die Krankheiten therapiert werden?“ und „Wie sieht es mit der Akzeptanz in der Bevölkerung aus ?“ wurden erörtert.
Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken konnten zwei der sieben angebotenen Work-Shops besucht werden. Bei den kneippschen Bewegungsangeboten erfreuten sich wiederum die Kurse „Flexi-Bar“ mit Anja Steinacker, „Pilates“ mit Elke Pischel sowie „Tanzen“ mit Michaela Büscher großer Beliebtheit. Etwas cooler ging es dagegen beim Zeitmanagement-Workshop mit Annette Busjan her, die den Frauen Tipps gab, wie sie ihre Zeit neu entdecken. Darüber hinaus zeigte Doris Bierbaß den Weg für äußere Schönheit durch gesunde Ernährung auf, Edith Brefeld behandelte das Thema „Selbstbehauptung“ und Barbara Wiemann gab Interessierten einen kleinen Einblick in Kneippsche Anwendungen wie Wechselbäder.
Mit einem prickelnden Sektausklang und Irish Folk mit der Gruppe „Greenish Blue“ klang die Veranstaltung aus. Doch wie heißt es immer so schön: Nach dem „Frauen-Power-Day“ ist vor dem „Frauen-Power-Day“, auf den sich sicher schon wieder viele freuen werden.
30.08.06
Stolperfalle Alter?
13. Kneipp-Tag der Senioren zum Thema Sturzprophylaxe
-cn- Gronau. „Das Thema wird immer brisanter, aber die Wenigsten machen sich Gedanken darüber.“ Dr. Ulrich Rebers hat schon viele ältere Patienten erlebt, die nach einem Sturz zur Behandlung ins St. Antonius-Hospital gekommen sind. Etwa 150.000 Patienten mit so genannten Oberschenkelhalsbrüchen gibt es derzeit bundesweit innerhalb eines Jahres. Expertenschätzungen gehen davon aus, dass es binnen 15 Jahren doppelt so viele sein werden. „Etwa 50 Prozent davon werden zum Dauerpflegefall, ein Drittel davon stirbt innerhalb von Monaten nach dem Sturz“, erklärte der Chefarzt der Chirurgie im Gronauer Antonius-Hospital bei einem Pressegespräch. „Nur die wenigsten, die solche Brüche erleiden, kommen in die häusliche Umgebung zurück.“
Der Kneipp-Verein Gronau hat sich in Kooperation mit dem Kreissportbund Borken und der Gmünder Ersatzkasse (GEK) aus gutem Grund das Thema „Sturzprophylaxe“ für seinen diesjährigen „Kneipp-Tag der Senioren“ ausgewählt. Der unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Karl-Heinz Holtwisch veranstaltete Tag beginnt am Freitag (8. September) im Walter-Thiemann-Haus (neues evangelisches Gemeindehaus bei der Stadtkirche) um 14.45 Uhr mit der Begrüßung durch den Kneipp-Vorsitzenden Bernd Ahlers und Grußworte. Dr. Rebers wird als Hauptreferent um 15.30 Uhr einen Vortrag zum Thema halten, auf Ursachen, Risiken und Behandlungsmöglichkeiten des „Sturz beim älteren Menschen“ eingehen und Fragen beantworten. Im Anschluss, ab 16 Uhr, gibt es Gesprächskreise und Ausprobierangebote zum Thema, etwa Gymnastik zur Sturzprophylaxe mit Jele Meijer vom Bungert-Sport-Verein in Epe, Ernährungsempfehlungen von der Oecotrophologin Doris Bierbaß, „Fitness fürs Gehirn“ mit der Gedächtnistrainerin Margot Hoogstoel und Kneipp`sche Anwendungen unter Anleitung von Gesundheitstrainerin Barbara Bauer.
Das Risiko für einen „oberschenkelnahen“ Bruch steigt mit zunehmendem Alter: Etwa ab 65 Jahren beginnt die Risikogruppe für diese Art Brüche, die zu einer längeren Immobilität zwingen und damit den Genesungsprozeß verkomplizieren. Viele Patienten erkranken während genau dieser Phase an weiteren Krankheiten, die schließlich zu Pflegebedürftigkeit oder gar zum Tod führen können. Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung sieht der Fachmediziner ein „Riesengesellschaftsproblem“ auf uns zukommen: „In 25 Jahren haben wir allein aufgrund dieser Diagnose jedes Jahr wahrscheinlich 200.000 neue Pflegefälle.“ Schon heute beliefen sich die Kosten hier auf 1 Milliarde Euro jährlich, in 20 Jahren dürften es 7 Milliarden sein, meinte er. „Bei den über 80-Jährigen geht die Risikokurve steil nach oben.“ Besonders betroffen sind Frauen, die nach dem Ende der Wechseljahre aufgrund des veränderten Stoffwechsels vermehrt unter Osteoporose (brüchige, poröse Knochen) leiden. Tatsächlich seien die meisten Patienten, die er kenne, Frauen, so der Mediziner.
Prophylaxe tut not. Sonnenlicht fördert die Aufnahme von Vitamin D, das für den Knochenaufbau unerlässlich ist, auch Calcium- und Magnesium-Präparate können helfen. Auf Rezept gibt es die aber erst nach einer entsprechenden Diagnose. „Man wartet leider bis zum Bruch“, erklärte Josef Amshoff von der Gmünder Ersatzkasse (GEK) beim Pressegespräch. Der Patient ist also in der Selbstverantwortung. Dort allerdings hat er viele Möglichkeiten: entsprechende Ernährung sorgt für notwendige Spurenelemente, sportliche Betätigung hilft beim Knochenaufbau. Und sogar, wenn man tatsächlich stürzt, ist der „sportliche“ Senior besser dran, denn er fällt „gesünder“. Der Mediziner bestätigt das: „Beweglich bleiben und aufs Gewicht achten“ sei neben einer auf mögliche Stolperfallen abgestimmten häuslichen Einrichtung das beste Rezept.
Dazu kommt die nötige Portion Lebensfreude. „Sport im Verein ist auch eine Vorbeugung vor Vereinsamung“, erklärte Hans Georg Zurhausen, Präsident des Kreissportbundes Borken, beim Pressegespräch. Das Erleben in der Gemeinschaft schützt vor körperlicher wie geistiger Erstarrung. Natürlich kommt auch dieser Aspekt beim Kneipp-Tag für Senioren nicht zu kurz: Ab 17 Uhr klingt das Veranstaltungsprogramm mit Liedern zum Mitsingen von und mit Hermann Mönninghof und Heinrich Kottig aus. Und als krönenden Abschluss gibt es die Bekanntgabe der Gewinner des Gewinnspiels, das der Kneipp-Verein im Rahmen der Veranstaltung abhält. Als erster Preis lockt ein Sparbuch über 100 Euro von der Volksbank Gronau-Ahaus. Teilnahmescheine und weitere Infos gibt es im Programmheft, das an allen üblichen Stellen ausliegt.
18.08.06
Du bist was Du isst
Abnehmen mit dem Kneipp-Verein
Der eine versucht es mit Kohlsuppe, die andere mit Pillen. Kommt Ihnen bekannt vor? Genauso wie Diätfrust und eine Waage, die mehr anzeigt als vorher? Kein Wunder, denn wer langfristig abnehmen will, sollte anders vorgehen. Eine Umstellung der Essgewohnheiten und mehr Bewegung helfen, Gewicht langfristig und dauerhaft abzubauen.
Richtig essen und mehr Bewegung heißt die Devise des Kneipp-Vereins und der Ernährungsberaterin Doris Bierbaß. Deshalb wird auch wieder in diesem Herbst der Kurs „Ich nehme ab!“ angeboten. Im 10-wöchigen Kurs erhalten die Teilnehmer Informationen rund um die Themen Essgewohnheiten, Energiebedarf und Kaloriensparen durch die richtige Lebensmittelauswahl. „Praktische Übungen zu Lebensmitteln, aber auch zu Ernährungsgewohnheiten sind ein wichtiger Teil des Kurses. Wer seine dick machenden Gewohnheiten erkennt, kann bewusst Alternativen finden und anwenden. Denn eine langfristige Gewichtsabnahme kann nur funktionieren, wenn auch Raum für Einladungen oder die Weihnachtsgans bleibt,“ so die Kursleiterin und Ernährungsberaterin Doris Bierbaß.
Die Kursgebühr beträgt für Kneipp-Mitglieder bei 105.- EUR und für Nicht-Mitglieder 120.- EUR. Der Kurs ist als Präventionsmaßnahme von der DAK, BARMER, IKK und AOK anerkannt. Bei regelmäßiger Teilnahme erstatten diese Krankenkassen einen Großteil der Gebühren.
Kurs 1 startet am 5. September 2006, Kurs 2 am 6. September in der Zeit um 19.00 bis 20.30 Uhr. Anmeldung und weitere Informationen bei Doris Bierbaß (0160 80 10 281) oder www.ernaehrungs-kompass.de.
02.08.06
Bewegung, Spiel und Spaß für Kinder
Anmeldungen für die Kneipp-Gruppen nimmt die IKK entgegen
Gronau ./Viele Eltern gehen täglich der Frage nach: „Was hält mein Kind gesund?“ Dabei gehört ihre Initiative zur Unterstützung des Bewegungsdranges des Kindes zu ihren besten Entscheidungen. Diese Initiative der Eltern unterstützen jetzt die Caritas Beratungsstelle und der Kneipp-Verein Gronau. Im Rahmen der Förder-Fitnessgruppen sind “Bewegung, Spiel und Spaß“ die Elemente mit denen die Bewegung von Kindern Von 3- 6 Jahren und von 6- 9 Jahren gefördert wird. Das neue Angebot beginnt am Mittwoch (16. August) in Kurs I um 15.00 Uhr und im Alterskurs II um 16.00 Uhr in der Halle in Epe an der Gasstraße.
Die Kinder erleben eine Förderung ihrer Sinneswahrnehmung und eine qualifizierte Bewegungsschulung im Zeitalter ,wo mittlerweile bei den Untersuchung jedes vierte Kind Mängel in der Bewegungssituation zeigt. Betreut wird der Bewegungsnachmittag von Gymnastiklehrer Mike Paustian, der für sein qualifiziertes Angebot ein Qualitätssiegel erhalten hat.. Vor dem Einstieg in die Gruppen des Kneipp-Vereins ist die Möglichkeit des Ausprobierens ist jederzeit gegeben.
„Durch ein Zusammenspiel aus psychischen und motorischen Prozessen wird die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes durch entwicklungsgemäße Übungsangebote gefördert,“ so Gymnastiklehrer Mike Paustian. Und: “Mit Leib und Seele erfährt sich das Kind durch psychomotorische Erfahrungen als ganze Person.“„Das Wichtigste“ ,so Mike Paustian weiter, ist es, dass den Kindern in den Stunden in der Turnhalle Spaß und Freude an der Bewegung vermittelt wird. “Die Kinder sollen ihren Körper bewusst wahrnehmen und damit Bewegung, Spannung und Entspannung erfahren. “In der Gruppe werden gemeinsam Dinge ausprobiert und spielerisch umgesetzt. Der Kurs ist von den meisten Krankenkassen anerkannt so das nach Anfrage eine teilweise Kostenerstattung möglich ist. Des weiteren bietet die Zusammenarbeit mit der Erziehungsberatungsstelle kostenlose Diagnostik-Verfahren.
. Eltern können sich unter der Telefonnummer 02565-3871 beraten lassen. Anmeldung nimmt die IKK unter der Telefonnummer 02562/93610 entgegen.
31.07.06 Familientag
Wasser, Bewegung, Spiel und Spaß für Kids
Kneipp und IKK beim Familientag von „Auf die Ohren“ erleben
Gronau:/ Die Kneipp-Vereine Gronau, Steinfurt und die Vereinigte IKK bieten am Freitag (4.August) während des Familientages von „Auf die Ohren, umsonst und draußen“, dem Open Air am rock'n'popmuseum, Erlebnis, Bewegung, Wasser, Spiel und Spaß. Die Familien mit ihren Kindern treffen die Veranstalter auf dem Laga-Gelände hinter dem Piratenschiff im Gartenbereich.
„Es ist bekannt, das wir uns seit längerer Zeit um diese Zielgruppe bemühen“, so Bernd Ahlers(Kneipp) und Karin Jöhring(Vereinigte IKK). Und: „Wir sehen an diesem Tag eine gute Chance uns bei den Familien vorzustellen und mit ihnen über unsere Angebote in Kontakt zu kommen.“
.Die Veranstaltergemeinschaft wird einen Geschicklichkeitsparcour, ein Wassertretbecken, einen Barfußweg und ein Überraschungsspiel aufbauen.
Es gibt beim Geschicklichkeitsparcour unter anderem Spielmöglichkeiten, mit Jonglagetücher, ein Minitrampolin in Verbindung mit Balancierstäben und Bällen sowie eine kleine Leiter in Verbindung mit Balancierei, womit man diverse kleinere Spielereien anstellen und ausprobieren kann.
Kinder haben des weiteren die Möglichkeit an einem Überraschungsspiel mit Gymnastiklehrer Mike Paustian teilzunehmen. Dabei werden Beweglichkeit, Wahrnehmung und Verbundenheit in Form eines Mannschaftsspiels trainiert.
Wasser ist für Kinder und Erwachsene ein besonderes Erlebnis und Spaßfaktor. Besucher können kostenlos das mobile Wassertretbecken des Kneipp-Vereins ausprobieren. Das Wassertreten im Storchengang ist nicht nur erfrischend und belebend, sondern stärkt das Immunsystem und verbessert die Durchblutung.
Barfuss laufen ist nicht nur gesund für die Füße, fördert die Wahrnehmung, sensibilisiert den Tastsinn, regt die Durchblutung an, massiert die Fußsohlen und macht Spaß. Also: Schuhe und Strümpfe aus, Hose über’s Knie gekrempelt ... und los!
14. 07.06
Bauch, Beine, Po-Training für Frauen bei Kneipp
Einsteiger am Dienstag 15. August willkommen
"Der Aufbau von kräftigen Muskeln und abermals Muskeltraining in vielfältigen Variationen:" stehen im Mittelpunkt „ Bauch, Beine, Po-training für Frauen“ wenn bei Kneipp zum Teil in Begleitung von Musik der Körper von Kopf bis Fuß durchbewegt wird. Die Frauen kommen ganz schön ins Schwitzen, haben viel Spaß und ,konzentrieren sich auf die Dehn- und Kräftigungsübungen, die ihnen die Präventionsübungsleiterin Karin Eilering am Dienstagabend in der Martin Luther Turnhalle vorstellt.
Mit dem Warm- up und den Lockerungsübungen wird der Körper auf Temperatur gebracht. Häufig beginnen die Probleme schon im Schulter- und Nackenbereich.
Manchmal sind die Muskeln so abgeschwächt, das es sogar zur Verkürzung der
Brustmuskulatur führt, "so Karin Eilering. Dann müssen die Muskeln stabilisiert werden durch ausreichendes Dehnen und Kräftigen.
Im Programm integriert ist ein Bauch-Beine-Po -Training. Die entsprechenden Muskeln werden trainiert und zu einer schönen Form gestrafft. Durch eine Reihe von Wiederholungen werden die Muskeln nicht dicker aber kräftiger. Das darüberliegende Gewebe ist durch das An- und Entspannen der Muskulatur einer Massagewirkung ausgesetzt. Diese hat eine positive Wirkung auf die trainierten Zonen. Zusammen mit den Elementen des Ausdauertrainings wird die Fettverbrennung angeburbelt. Die Körperübungen werden abwechselnd unter anderem auch mit Hanteln oder Terraband begleitet.
Zum Abschluss wird der gesamte Körper in einen lockeren und entspannten Zustand gebracht. So helfen zum Beispiel Elemente aus der Atemschulung und des Jogas als Schlüssel zu einem bewussten ,ausgeglichenen und harmonischen Verhältnis zu sich selbst. Die Kombination von körperlichen und meditativen Übungen führt Körper, Seele und Geist zu einer wohltuenden Entspannung. Interessierte Frauen nimmt die Gruppe am Donnerstag(15. August) um 20.00 Uhr auf. . Anmeldungen nimmt die IKK unter der Telefonnummer 02562/93610 entgegen.
25.07.06
„Wie Fatburner bei Kneipp optimal Fett verbrennt?“
Eine neue Gruppe startet am Dientag(15. August) im Come In
Gronau./ Sie beginnen sich in einem gemäßigten Tempo aufzuwärmen, steigen dabei im Rhythmus der Musik in verschiedenen Takten die Steps rauf und runter.
Die Rede ist von den Frauen, die beim Trendangebot: „Fatburner“ des Kneipp-Vereins Gronau, die verschiedenen Übungen kennen lernen und ausprobieren, die in erster Linie ihren Körper in Form bringen.
„Die Vorteile des Fat Burners liegen in einem effizienten Figurtraining das speziell für den Bereich Bauch - Beine und Po mit garantierter optimaler Fettverbrennung ausgearbeitet wurde“, so Fitnesstrainer Steve Spinner. Das Training ist zudem gelenkschonend, stärkt das Herz-Kreislaufsystem, steigert die Koordinationsfähigkeit und die Problemzonen werden effektiv gestrafft.
„Der Spaß, das gemeinsame Training in der Gruppe , das Schwätzchen kommen auch nicht zu kurz, denn das Training wird durch rhythmische und motivierende Musik für eine Runde Gleichgesinnter unterstützt“, weiß Steve Spinner weiter zu berichten.
In einer weiteren Phase geht es um Muskulaturtraining, was ein ausdauerndes Training der einzelnen Muskelpartien wie Wade/Po, Oberschenkel ist und die,
Schulter und Rücken einschließt sowie Bauch und, Hüften trainiert.
„Dann folgt der Abschnitt, wo die Fettverbrennung am optimalsten ist“, erläutert der Fitnesstrainer, denn der Puls liegt bei den schnellen Schrittfolgen ca. zwischen 150 und 160 und verbraucht so ca. 15 bis 18 Kalorien pro Minute. Die Fettverbrennung wirkt nachhaltig. Nach der Trainingseinheit befindet sich der Körper noch zwei bis drei Stunden in der Fettverbrennung Außerdem werden das Herz-, Kreislaufsystem trainiert und damit Kondition und Koordination verbessert
Zum Abschluss wird in der „Cool down Phase” der Puls gesenkt und mit einem ausgiebigen Dehnen und Stretchen die beanspruchten Muskelpartien gelockert.
Der neue Kurs im Kneipp-Programm beginnt am Dienstag(15. August) um 20.00 Uhr im Fitnessstudio: „Come In“ an der Steinstraße 60.Der Kurs läuft über 16 Einheiten. Kneipp-Mitglieder zahlen pro Einheit 2 Euro, Nichtmitglieder: 3 Euro. Beratung bei Steve Spinner Telefon: 02562-26439. Anmeldungen nimmt die IKK unter der Telefonnummer 02562-93610 entgegen.
23.05.06
Traumnoten für den Kneipp-Verein
-cn- Gronau. Von solchen Noten träumen nicht nur viele Schüler: Im Durchschnitt eine 1,58 erntet der Kneipp-Verein Gronau für sein Kursangebot. In einer einmaligen Fragebogenaktion hatte der Verein Ende März in 26 Veranstaltungen rund 330 Fragebögen ausgegeben. Professionell ausgearbeitet und ausgewertet von der Mülheimer Firma Fritzsche & Küsters, liefert die Befragung dem Verein nun eine Grundlage für die weitere Arbeit.
„Wir wollten wissen, wo wir für die Arbeit in der Zukunft stehen“, erklärte der Kneipp-Vorsitzende Bernd Ahlers bei der Präsentation der Ergebnisse in den Räumen der IKK-Geschäftsstelle. 254 Fragebögen kamen ausgefüllt in die Auswertung. Lediglich die Vortragsveranstaltungen, die Kindergarten-Angebote, die Senioren- und Rentnergemeinschaft sowie die Projekte im Bethesda-Altenheim, mit den kfd-Frauen und bei der AWO in Epe waren nicht mit Fragebögen bedacht worden, da es dort bereits laufend Rückmeldung und Reflexion über Konzept und Inhalte gibt.
„Den Angeboten wird eine hohe Qualität bescheinigt“, erläuterte Dietmar Fritzsche, der die Ergebnisse präsentierte und analysierte. In vier Stufen von „sehr“ bis „gar nicht“ hatten die Teilnehmer Aussagen wie „Die Übungen haben mir Spaß gemacht“, „Ich kann die Anregungen auch im Alltag umsetzen“ oder „Die Übungsleiterin bzw. der Übungsleiter hat mich individuell beraten und informiert“ bewertet. Besonders stolz zeigte sich Ahlers über den Durchschnittswert von 1,33 in puncto Spaß. Auch die Übungsleiter wurden überdurchschnittlich positiv bewertet. Nachdenklich stimmte die Verantwortlichen lediglich ein Punkt: „Vielen Leuten war gar nicht klar, wer eigentlich Veranstalter des Kurses war“, erklärte Fritzsche. Hier gelte es, das Profil des Kneipp-Vereins als Veranstalter von qualitativ hochwertigen Gesundheitskursen noch stärker herauszustellen. Auffällig war der mit über 37 Prozent hohe Anteil der Teilnehmer, die über die Presse auf das Kursangebot aufmerksam geworden waren. Fritzsche: „Das schaffen nur wenige Vereine.“ Lediglich je 3 Prozent kamen durch Empfehlung von Arzt oder Krankenkasse, 40 Prozent waren durch Aushänge oder Flugblätter aufmerksam geworden. Rund 55 Prozent der Befragten sind nicht Mitglied im Kneipp-Verein, 24 Prozent gaben an, Mitglied zu sein, etwa 20 Prozent machten hierzu keine Angabe. Mit über 80 Prozent stellten Frauen den weitaus größten Teil der Befragten. Die Altersgruppe der 41- bis 50-Jährigen stellte dabei den größten Anteil, dicht gefolgt von den 51- bis 60-Jährigen. Mit 23 Prozent waren die bis 40-Jährigen dabei aber auch noch bemerkenswert zahlreich vertreten.
Auch für Wünsche, Verbesserungsvorschläge und Anregungen bot die Befragung ein Forum. Aqua-Fitneß und Männer-Wassergymnastik etwa werden im Angebotsspektrum bisher vermisst. Auch bei den Räumlichkeiten und bei den Ferienzeitenregelungen bleiben noch Wünsche offen. Hier will der Kneipp-Verein laut Ahlers noch möglichst kurzfristig reagieren. Ein erweitertes Kursangebot soll im zweiten Halbjahr diskutiert werden.
„Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, diese Befragung durchzuführen“, lautet das Fazit des Kneipp-Vorsitzenden. „Wir sind stolz darauf, dass uns die Nutzer Professionalität, Kompetenz und einen hohen Qualitätsstandard bescheinigen.“
31.01.06
Gedanken zur Organspende
Initiative von Kneipp-Verein und IKK mit Fachleuten und Betroffenen
-cn- Gronau. Die Beschäftigung mit dem Thema Organspende fällt vielen Menschen schwer. Die Zahlen sprechen für sich: Drei Menschen sterben täglich in Deutschland, weil sie vergeblich auf eine lebensrettende Organspende gewartet haben. 2.600 sind es derzeit, die auf ein Spenderorgan warten. Dabei sind immer mehr Menschen bereit, nach ihrem Tod zur Transplantation von Herz, Lunge, Leber, Bauchspeicheldrüse oder Niere beizutragen. Doch die Zahl der durch einen Ausweis oder vor dem Ableben bekundeten Willen bekannten Organspender reicht nicht aus, den Bedarf an Spenderorganen zu decken. Und noch immer gibt es teils ganz irrationale Vorbehalte und Ängste in Verbindung mit der Thematik. Wann kommt überhaupt eine Spende in Betracht? Wie wird der Hirntod eines möglichen Spenders festgestellt? Was passiert, wenn kein Spenderausweis vorliegt und die Angehörigen uneins sind? Ab welchem Alter darf ein Jugendlicher selbst über diese Fragen entscheiden? Solche und ähnliche Fragen sollen am Montag, 6. Februar ab 19.30 Uhr im Gemeindezentrum Mitte beantwortet werden.
In Zusammenarbeit mit der IKK-Geschäftsstelle Gronau lädt der Kneipp-Verein zu dieser Informationsveranstaltung ein, bei der neben Dr. Stefan Kintrup, dem Koordinator der Deutschen Stiftung Organspende in NRW (DSO) auch Herbert Evenkamp vom Bundesverband der Organtransplantierten (BDO) referieren und Fragen beantworten werden.
Evenkamp war 58 Jahre alt, als seine Leber den Kampf gegen die Spätfolgen einer Hepatitis-B-Infektion aufgab. Das Todesurteil kam nach einem Kollaps beim Tennis. Ein halbes Jahr bliebe ihm noch, erklärten die Ärzte damals. Viele Operationen und Untersuchungen folgten, dann kam Evenkamp auf die Liste. Und er hatte Glück: Schon eine Woche später kam der vermeintlich erlösende Anruf. Doch Evenkamp hatte Bedenken. „Jeder fünfte überlebt die Transplantation oder die erste Woche danach nicht“, erklärt er seine Ängste. Doch Ehefrau Monika und Evenkamps Kinder gaben den Ausschlag schließlich wollte Evenkamp seine Enkelkinder noch aufwachsen sehen. Schließlich stimmte er dem Eingriff zu. Heute ist er ein begeisterter Großvater. Und dazu Ansprechpartner für die bundesweite Selbsthilfeorganisation Organtransplantierter im Raum Münster. Evenkamp kennt das Gefühl von Wiedergeburt genauso wie die Schattenseiten der Transplantation: Zeitlebens muss er Medikamente nehmen, die das Abstoßen des fremden Organs verhindern. Lange plagte er sich mit Gedanken über die Herkunft seiner neuen Leber den Menschen, der sein Leben ließ, bevor er weiterleben durfte. Die Identität des Spenders spielte lange Zeit eine Rolle.
„Es ist wichtig, dass keine gegenseitige Abhängigkeit entsteht“, erklärt Dr. Kintrup. Der Internist und Nephrologe ist nicht nur zur Stelle, wenn irgendwo ein Hirntoter gemeldet wird, der als möglicher Organspender in Betracht kommt. Er schult auch Krankenhäuser zur Thematik und betreut Spenderfamilien. Aus Datenschutzgründen werden die Identitäten von Spender wie Empfänger nicht weitergegeben. Aber: „Wenn die Spenderfamilie es wünscht, kann sie erfahren, ob die Transplantation erfolgreich war“, erklärt er. „Die Rückmeldung, dass die Spende Sinn macht, ist wichtig für die Angehörigen.“ Oft bleiben nur wenige Stunden nach dem Feststellen eines Hirntods, um über die Frage einer Organentnahme zu entscheiden für trauernde Angehörige eine schwere Belastung, wie Kintrup weiß. Gerade bei Kindern ist das so, wo die Eltern mit der Entscheidung allein sind. Bei erwachsenen Verstorbenen zählt der Wille des Toten, entweder dokumentiert in Form eines Spenderausweises oder wenn vor dem Tod der Wille zur Spende erklärt wurde.
Was viele Menschen nicht wissen ist, dass aus medizinischer Sicht nur wenige Spender und Empfänger zusammenpassen. Die Blutgruppe und bestimmte Gewebemerkmale müssen übereinstimmen, damit der Körper das Spenderorgan nicht abstößt. Als Spender kommen nur Hirntote in Frage, bei denen der Kreislauf noch arbeitet. „Das gibt es eigentlich nur auf der Intensivstation oder bei Reanimationen, wo das Hirn nicht mehr wieder belebt werden kann“, erklärt Dr. Kintrup. Wichtig zu wissen ist auch, dass der Hirntod grundsätzlich von zwei Ärzten unabhängig voneinander festgestellt wird, die beide mit der eigentlichen Transplantation nichts zu tun haben. Erst danach wird der mögliche Spender an das Zentralregister der Deutschen Stiftung Organtransplantation gemeldet, wie der Mediziner betont.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Anmeldung erbeten unter: 02562 9 36 10.
31.01.2006
„Schwer mobil“ mit der HSG Nordhorn

-cn- Gronau/Nordhorn. So ähnlich haben sie auch einmal angefangen: Ein Bein ausgestellt, den gegenüberliegenden Arm ausgestreckt, demonstrieren Steffen Lüning und Pavel Misckal den Kindern aus den „Schwer mobil“-Gruppen von Kneipp-Verein Gronau, Familienbildungsstätte und Vitalpark Gronau, wie ein echter Handballer den Ball wirft. Die Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis 14 Jahren tun begeistert mit. Lüning und Misckal spielen seit 14 Jahren Handball inzwischen in der Bundesliga bei der HSG Nordhorn. Bis dahin ist es für die Gronauer Kinder noch ein weiter Weg. Doch die ersten Hürden haben sie genommen.
Seit dem Frühjahr 2005 werden rund 20 Kinder unter professioneller Anleitung an Sport, Bewegungsfreude und gesunde Ernährung herangeführt. Das Training mit den HSG-Spielern gehört zu den Höhepunkten zum Ende des einjährigen Kurses. Je eine Hälfte der Kinder darf zudem beim Europapokal-Viertelfinalspiel am 26. Februar 2006 und beim Bundesliga-Heimspiel gegen Delitzsch am 8. März 2006 im Nordhorner Euregium zusehen. Radtouren, spielerische Gymnastik, Kreislauftraining und begleitende Ernährungsberatungen für die Eltern gehörten ebenso zum Angebot.
Übergewicht und Bewegungsmangel zählen längst zu den größten Gesundheitsrisiken der Gesellschaft besonders bei Kindern und Jugendlichen ist die Zahl der Betroffenen in den letzten Jahren erschreckend angestiegen. Dazu kommen Kontaktarmut und soziale Isolation, die mit dem Übergewicht einhergehen. Der Kneipp-Verein hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, schon bei den Jüngsten mit präventiv wirksamen Programmen anzusetzen. Unterstützt wird er dabei von den Krankenkassen DAK, IKK und Barmer Ersatzkasse. Barmer-Bezirksgeschäftsführer Ralf Lucas, selbst Handballtrainer und ehemals aktiver Spieler der 2. Bundesliga, hatte den Kontakt zur HSG hergestellt. Melanie Tebbel vom Sportmarketing des Vereins war sofort begeistert: „Wir haben spontan zugesagt und zwei Spieler abgestellt“, erklärt sie. „Es ist sehr wichtig, dass die jungen Leute frühzeitig an Sport herangeführt werden.“ Dass dabei längst nicht nur der gesundheitliche Aspekt eine Rolle spielt, wissen auch sportlich Aktive. Tebbel: „Auch die soziale Integration in einem Verein ist für uns sehr wichtig.“
Wer von den Jungen und Mädchen letztlich beim Handball bleiben wird, spielt erst in zweiter Linie eine Rolle. Vorrangig sollen Freude und Spaß an der Bewegung geweckt werden, damit am Ende des Kurses nicht wieder in alte Verhaltensmuster zurückgefallen wird. Die Ausprobierangebote, begleitet und angeleitet von Gaby Hiller (Kneipp-Verein), Anne Kuliberda und Robin Koertshuis (Vitalpark Gronau) bieten die Grundlage dazu.
Die nächste Kursstaffel haben die Verantwortlichen bereits in Vorbereitung. Am Donnerstag, 27. April findet dazu von 18.30 bis 20.00 Uhr ein Informationsabend für Eltern in der Familienbildungsstätte an der Laubstiege statt. Kursbeginn ist Dienstag, 2. Mai 2006. Für die Kinder von 6 bis 10 Jahren findet er wie gewohnt in der Pestalozzihalle statt (16.45 bis 17.30 Uhr), für die 10 bis 14-Jährigen im Vitalpark an der Mühlenmathe jeweils um 16 Uhr.
Info-Telefon und Anmeldung: 02562 93950 (FBS).
02.01.06
Kneipp-Verein mit neuem Programm
Erstmals: Kneipp aktiv Kids und Selbstbehauptung für Frauen
Gronau. Der Kneipp-Verein und die Vereinigte IKK stellen zum Jahreswechsel ihr neues Programm vor. Pfarrer Sebastian Kneipp entwickelte Ende des 19. Jahrhunderts ein Gesundheitskonzept, das auf fünf Elementen beruht: Wasser, Kräuter, Bewegung, Ernährung und Lebensordnung. Diesem ganzheitlichen Gesundheitskonzept tragen die neuen und eine Vielzahl bewährter Angebote des Kneipp-Vereins Rechnung.
Das Programmheft ist ab dem 27. Dezember 2005 bei Sparkassen und Banken, in Arztpraxen, Apotheken, Einzelhandelsgeschäften und öffentlichen Institutionen in Gronau erhältlich. In 3.000 Programmheften unterbreitet der Verein allen Interessenten, auch Nichtmitgliedern, vielfältige Möglichkeiten zur Gewinnung von mehr Lebensqualität, gemäß dem Kneippschen Motto „Gönn Dir was!“.
„Informationen zu aktuellen Gesundheitsthemen einerseits und andererseits in Kursen für die eigene Gesundheit aktiv zu sein, das ist unser Hauptanliegen“, unterstrichen Bernd Ahlers und Doris Bierbaß vom Kneipp-Vorstand sowie Silvia Kottig von der Vereinigten IKK. In den qualitätsgeprüften Kursen stehen Spaß, soziale Kontakte und das Erzielen gesundheitlicher Effekte im Vordergrund.
Aktuelle medizinische Themen wie z.B. Organspende, Makuladegeneration, Physikalische Therapie, Blasenstörungen und Selbstbehauptung werden in Kursen allgemeinverständlich erläutert und mit praktikablen Lösungsangeboten versehen. Das Kursangebot rundet eine Vielzahl von Bewegungsangeboten für Frauen, Männer und Kinder ab. Aktuelle Trendangebote sind: Fitness für Frauen, Pilates- und Wassergymnastik, Elementals, Nordic Walking, Problemzonengymnastik.
In der Eröffnungsveranstaltung am 6. Februar 2006 um 19.30 Uhr im Gemeindezentrum Mitte referieren der Koordinator Organspende aus NRW, Dr. Stefan Kintrup und Herbert Evenkamp vom Bundesverband, zum Thema: „Gedanken zur Organspende“. Die Veranstaltung gibt Einblicke in die Aufgaben, Notwenigkeiten und das humane Wesen der Organspende.
Der Kneipp-Verein baut auch 2006 auf Bewährtem auf. Am 9. Januar 2006 startet das Wassergymnastikprogramm im Bad des St. Antonius Hospital mit Übungsleiterin Britta Garritzen. Noch sind in weiteren zehn Kursen Plätze frei. Das Angebot: „Fitness für Frauen“ beginnt ebenfalls 9. Januar 2006. Pilates, die sanfte Trainingsart mit Fachübungsleiterin Elke Pischel, steht ab 11. Januar 2006 auf dem Programm. Spezielle Kurse sprechen gezielt auch Männer an. Interessenten können so aus dem breiten Programm „Gutes für die Figur“ auswählen. Qualitätsgeprüfte Kurse des Kneipp-Vereins werden von vielen Krankenkassen nach Rücksprache gefördert.
„Kneipp aktiv Kids“ ist ein ganz besonderes Angebot im kommenden Jahr. Dieser Kurs richtet sich an Eltern bewegungsauffälliger Kinder. Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahre sowie von 6 bis 9 Jahren lernen Bewegung, Spiel und Spaß in unserer Bewegungsmangelgesellschaft neu kennen. In der Turnhalle an der Gasstraße ist ab 11. Januar 2006 Gymnastiklehrer Mike Paustian für alle Kinder da.
Mit dem Kurs „Selbstbehauptung für Frauen“ spricht der Kneipp-Verein erstmals ein gesellschaftliches Tabuthema an. Edith Brefeld, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Gronau, konnte für dieses Thema gewonnen werden. Ab 3. März 2006 geht Sie dabei gegen Abgeschlagenheit und Minderwertigkeit vieler Frauen an. Meist nehmen Frauen gar nicht richtig wahr, was sie alles leisten. Kursinhalte sind das Erkennen, das Handeln und mögliche Lösungswege zur Veränderung.
Die Serie: „Montagabend bei Kneipp“ wird auch 2006 fortgesetzt. Am 6. März 2006 referiert Dr. Stefan Mehring, Facharzt für Augenheilkunde zum Thema: „Altersbedingte Veränderungen an der Stelle des schärfsten Sehens“. Am 3. April 2006 sprechen Stefan Rittmeyer und Team über „Heilen mit Wasser, Strom, Wärme und Kälte wie geht das?“. „Harndrang und schwache Blase“ ist das Thema von der Urologin Dr. Gabriele Poppenborg am 8. Mai 2006.
Großes Augenmerk richtet der Kneipp-Verein auch auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung. In vier Kursen unterbreitet der Verein Angebote zur Gewichtsabnahme, herzgesunden Ernährung und Kinderernährung. Ein Kurs richtet sich dabei speziell an übergewichtige junge Frauen zwischen 15 und 21 Jahre.
Die Kneippsche Lehre weiter zu verbreiten und zur Gesundheit möglichst vieler Menschen beizutragen, ist unser Auftrag, betonte Vereinsvorsitzender Bernd Ahlers. Machen Sie mit! Anmeldungen nimmt die IKK unter der Telefonnummer 02562/9361-0 gerne entgegen.
© Kneippverein Gronau